So wirkt Krafttraining

 Die Anpassung an körperliche Belastung durch Training erfolgt nur wenn dieses Training eine bestimte Reizschwelle überschreitet:

Als erstes reagiert unser Nervensystem (Hirn, Rückenmark, Nervenbahnen und Sinnesorgane) indem es unser Muskelspiel besser steuert. Es verfeinert die Koordination zwischen den einzelnen Muskeln (intermuskuläre Koordination) und jene innerhalb des belasteten Muskels (intramuskuläre Koordination).

Dann paßt sich das Herz-Kreislauf-System der neuen Belastung an, damit es die Muskulatur während und nach der Beanspruchung besser mit Blut und damit Nährstoffen versorgen kann.

Zudem veränder sich der Stoffwechsel, der größere Reserven aufbaut, um die Versorgung des Trainierenden mit Energie trotz erhöten Verbrauchs garantieren zu können.

Letztlich passen sich auch die Muskeln selbst an. In ihnen erhöt sich je nach Trainingsart die Zahl der Mitochaondrien(auch"Zellkraftwerke" gennant) und die Toleranz von Engpässen bei der Energiefreisetzung. Es gibt verschiedene Muskelfasertypen, die auf verschiedene Arten der Beanspruchung (Schnellkraft, Kraftausdauer, Ausdauer etc. ) spezialisiert sind. Diese indiviedulle Muskelzusammensetzung ist angeboren und lässt sich durch Trainig kaum beeinflussen. Deutlich sichtbar ist die Vergrößerung der Muskeldicke, die sich auch zu höherer physischer Kraft führt. Ob Training auch zu einer Erhöhung der Anzahl von Muskelfasern führt, wird auch in Fachkreisen noch diskutiert.

Die beschriebene Anpassung gehen fließend ineinander über. Der menschliche Organismus dirigiert alle diese Vorgänge von selbst. Übrigens passen sich auch Sehnen, Bänder und Knochen (passiver Bewegungsapparat) der Beanspruchung an, mit ein Grund, das Training auch im Alter nicht schleifen zu lassen. Die Anpassungseffekte sind nur über längere Zeiträume effektiv und messbar. Sogar Gelenke können sich bedingt anpassen und sich nach negativen Veränderungen wieder regenerieren.

So kann ein langfristig durchgeführtes Training zu positiven Anpassungsreaktionen führen. Knorpel, die Gleitflächen eines Gelenkes überziehen, können durch die Verbreiterung der Kontaktflächen und durch Elastizitätserhöung widerstandsfähiger und wiederum belastbarer werden. Beim Training wie auch im Alltag ist besonderes Augenmerk auf die richtige Ausführung der Übungen und täglichen Arbeitsprozesse zu richten. So kann man akuten (Knorpel-, Knochen-, Bandverletzungen) und chronischen Schäden (z.B. Arthrose) an den Gelenken effektiv vorbeugen. Alle körperlichen Strukuren unterliegen den biologischen Gesetzen der Anpassung und sind somit zeitlebens positiv und negativ beeinflußbar.

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